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Woher kommt das Holz, das wir verwenden ?

Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkettböden verarbeitet werden, sind Akazie/Robinie, Ulme/Rüster, Hainbuche, Apfelbaum, Birnbaum oder auch Edelkastanie. Außereuropäische Holzarten für Parkett sind etwa Teak/Burma, Palisander, Kambala, Afzelia (Doussie), Jatoba, Cabreuva, Eukalyptus, Mutenye, Bongossi/Azobe, Kosipo, Kotibe, Landa, Limbali, Louro vermelho, Peroba und andere. Es sind durchwegs robuste Harthölzer.

Dabei ist Parkett nicht gleich Parkett, was natürlich auch an der Verwendung der unterschiedlichen Holzarten liegt. Üblich für Parkettböden sind europäische einheimische Hölzer, aber auch Tropenhölzer kommen immer stärker auf unseren Markt. Durch die unterschiedlichsten Holzarten wird Parkett in fast allen Farbnuancen angeboten, vom hellen Ahornparkett bis zum fast schwarzen Parkettboden in Räuchereiche, insgesamt viele wunderschöne Naturtöne, warme Brauntöne, exquisite Rottöne oder ganz mutig, farblich extravagant geöltes Parkett.

Vom Parkett zu unterscheiden ist ein Laminatbelag. Laminatbeläge bestehen aus Holzfaserstoffen als Träger und sind mit Melaminharz beschichtet; die sichtbare Holzoberfläche besteht hier aus einer einlaminierten Papierlage im Holzmuster, einer mit Melaminharz imprägnierten Dekorschicht.

Holz mit Nachhaltigkeitszertifikaten wie dem FSC-Siegel ist mittlerweile aus vielen Ländern erhältlich. Wer den Rohstoff jedoch aus heimischen Wäldern bezieht, kann damit die Umweltbilanz seines Gebäudes deutlich verbessern.



 

Europäische Nadelhölzer:

Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche

 

Europäische Laubhölzer:

Eiche, Rotbuche, Ahorn, Birke, Esche

 

Außereuropäische Nadelhölzer:

Brasilkiefer, Douglasie, Hemlock, Pitch Pine, Redwood, Red Cedar

 

Außereuropäische Laubhölzer:

Afzelia, Azobe, Kambala, Mahagoni, Sipo, Teak

 


 

Das PEFC-Siegel   

PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter "Wald-TÜV". PEFC ist die einfache Abkürzung für die englische Bezeichnung "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes", also ein "Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungs-systemen". 

Waldzertifizierung nach den Standards von PEFC basiert auf den sehr strengen Richtlinien für die nachhaltige Bewirt-schaftung von Wäldern. Diese Bewirtschaftung wird durch kompetente und unabhängige Organisationen kontrolliert. Trägt ein Produkt aus Holz das PEFC-Siegel, dann heißt das: Die gesamte Produktherstellung - vom Rohstoff bis zum gebrauchsfertigen Endprodukt - ist zertifiziert und wird durch unabhängige Gutachter kontrolliert. Ihre Entscheidung für ein Produkt mit PEFC-Siegel ist damit ein Glück für den Wald! 

PEFC bewirkt viel

Wir brauchen den Wald als Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Wald reguliert unser Klima und er ist für uns auch Erholungsraum. Doch unsere Wälder sind in Gefahr: Überwiegend in den Tropen werden pro Jahr zwischen 11 und 15 Millionen Hektar Wald vernichtet - das ist die Hälfte der Bundesrepublik! Wir müssen Wälder schützen und für nachfolgende Generationen bewahren. Das aber geht nur mit einer wirtschaftlichen und gleichzeitig umweltschonenden und sozial verträglichen Waldbewirtschaftung. Mit dem PEFC-Siegel kontrollieren, dokumentieren und verbessern wir diese Waldbewirtschaftung.

PEFC: unabhängig und global 

In Deutschland sind 7,3 Millionen Hektar Wald PEFC-zertifiziert. Das entspricht rund zwei Dritteln der deutschen Wälder! Damit ist PEFC in der Bundesrepublik Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung - und gleichzeitig die bedeutendste Waldschutzorganisation. Darüber hinaus hat sich PEFC erfolgreich zu einer globalen Organisation entwickelt. Heute werden auf der ganzen Welt bereits mehr als 265 Millionen Hektar Wald nach den Standards von PEFC bewirtschaftet. Hunderttausende von Forstbetrieben gehören dazu. PEFC ist der Marktführer im Wald!